Ein Sternbild 1442 versus 2016 & Gedanken zur Bildbetrachtung

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Ran an den Safran! Der alte Gesundheitsschlager in herrlichen Farben (+ Malanleitung)

Jetzt ist die Zeit, in der er aus dem Boden schießt, der crocus sativus!

Der ursprl. aus dem Mittelmeerraum stammende blau-violette Krokusblütler, aus dem die kleinen roten Safranfäden (die sog. Narben oder Griffel) gewonnen werden, hat jetzt Hochsaison. Und er bringt herrliche Farben in Herbst!

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Bitte immer der Nase nach! Über olfaktorische Genüsse und Verdrüsse

Kaum ein Kinder-Vermittlungs-Programm hat mein Leben so nachhaltig verändert wie das im Juli. 

Trotzdem - oder vielleicht gerade deshalb - hat es so lange gedauert einen persönlichen Beitrag über das vorzubereitenden Thema  zu schreiben und online zu stellen. Oder einfach weil Sommer?! ;)

Hier ist er nun und zeigt einige Früchte meiner Recherche und meine Sicht auf das vielseitige Thema Gerüche! Sehr assoziativ das Ganze, wie sie nun mal auch sind, die Düfte. Am Ende mit Rezept-Anhang (passend zum Schul- und Uni.-Anfang). 

 

Für mehr, bitte immer der Nase nach...

 

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DAS HÄSSLICHSTE ENTLEIN UNTER DEN BILDERN

 

Ich präsentierte mein oben abgebildetes Malkurs-Ergebnis kommentarlos auf der Kommode...

Stille. Betretenes Schweigen. Dann ging's los: "Aha. Aha. Das hast du also gemacht?! Warum hast du das gemalt? Warum so düster? Warum SO düster? Hast du was gegen Ostern? ...Also ich muss sagen, es gefällt mir gar nicht."

 

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SOPHIE UND LEON ÜBEN SICH IN SLOW ART

 

"Seeing is like hunting and like dreaming, and even like falling in love. It is entangled in the passions - jealousy, violence, possessiveness; and it is soaked in affect - in pleasure, and in pain. Ultimately, seeing alters the thing that is seen and transforms the seer. Seeing is metamorphosis, not mechanism." 

 

(James Elkins in: The Object Stares Back: On the Nature of Seeing, 1996.) 

 

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SICH SEINEN ÄNGSTEN STELLEN UND FARBEN SEHEN...

 

Marokko war für mich ein Land wo andere hinfahren und mich mit ihren Geschichten begeistert zurücklassen. Marokko war für mich in meiner Vorstellung - abgesehen von duftenden Gewürzen und einer fremden Kultur im mystischen Glanz von 1001 Nacht - immer ein Land voller Farben und bunter Muster. Ich meine, wie sollte ich auch nicht so denken bei Städtenamen wie „die Wohlgezeichnete“ oder „die Rote“, vor dem Festland vorgelagerte Purpurinseln, malerischen Tälern und sattgelben Wüstenlandschaften? 

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FEDERFÜHREND ZU FRAGEN DER LEICHTIGKEIT

 

"This is a song for a girl called Sophie

(...)

She was always like a feather, in the air

I never knew if she was flying or falling

she was always like a feather, in my life.

(...)

I hope she flies."

 

(Song for Sophie, Aura Dione)

  

Dieser Songtext von Aura Dione aus dem Jahr 2010 ist mir sofort wieder eingefallen, als ich mich eingehender mit dem Thema Leichtigkeit beschäftigt habe. Es erinnert mich an eine Zeit wo alles ein bisschen leichter schien als jetzt. Diese unbeschwerten Jugendjahre! ;)

 

Nimm’s leicht“, sagen sie. „Aber bitte nur wenn’s leicht fällt“, sagen sie. „Einfach loslassen und entdecke deine innere Leichtigkeit“, sagen sie. 

Aber wie fühlt es sich tatsächlich an, wenn man sich leicht wie eine Feder durch’s Leben bewegt?

Wie sieht sie aus die Leichtigkeit?

Wie integriere ich diese Leichtigkeit konkret in mein Leben oder ist sie einfach ein Nebenprodukt?

Wie kann ich leicht wie eine Feder sein ohne den Boden unter den Füßen zu verlieren?

Und kann etwas, das leicht geht auch gut werden?

 

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PINSEL SCHWINGEN STATT PIZZA SCHNABULIEREN

 

 

 

 

Wusstet ihr, dass man Kalorien spart wenn man den Pinsel oder den Zeichenstift führt?  - Genauer gesagt, wenn man fettige und zuckerhaltige Speisen malt oder zeichnet! 

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MALKURS MIT MEHRWERT | EINE AUSEINANDERSETZUNG

Vor ein paar Tagen ist eine Postkarte(!) und bereits der Katalog für 2016 von der akademie.GERAS eingetrudelt. Grund genug meine dort gemachte Erfahrung vor ein paar Wochen mit einem Blogpost zu beschließen. Ich weiß jetzt nämlich: Malen ist Auseinandersetzung. Auseinandersetzung mit dem Motiv und letztendlich auch mit sich selbst. Wenn man sich darauf einlässt. 

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VOM INNEHALTEN UND AN BLUMEN SCHNUPPERN

"Ich halte heute inne und schnuppere an Blumen" ist eine Affirmation von Louise L. Hay. Zugegebenermaßen ich fand diesen Satz blöd. Als ich ihn zum ersten Mal gelesen habe musste ich schmunzeln: Affirmationen schön und gut, aber wer sagt sich bitte gerade sowas vor?! Tja, ich

Irgendwie kam mir dieser Satz so seltsam vor, dass er mir in Erinnerung geblieben ist. Als ich kürzlich spazieren war entdeckte ich Rosen und schnupperte ganz intensiv daran: "Heute halte ich inne und schnuppere an Blumen" tönte es in meinem Kopf. Dieser Satz hat irgendwie doch Wirkung gezeigt und zwar bewusst über einer Blüte innezuhalten und den Duft regelrecht einzusaugen. Und jetzt kann ich nicht mehr aufhören an den vielen schönen Blumen zu riechen, die gerade aus dem Boden sprießen!

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VON DER ROLLE: EIN SCHAU-SPIEL MIT DER BALANCE

Das mit der Balance ist eine Krux. Ein Drahtseilakt wenn man so will. Der Drahtseilakt als Redewendung beschreibt, wenn der Durchführende eines schwierigen Unterfangens die Balance zwischen zwei Gegensätzen behalten muss. Bei mir ist dieses schwierige Unterfangen das Halten der Balance im Leben an sich. Ich kann aufrecht gehen, keine Frage. Und sogar Rad fahren. Aber es gibt ja mehr zu schaukeln im Leben. Stichwort die berühmte "Work-Life-Balance". Ich muss sagen ich mag diese Unterscheidung nicht besonders, weil arbeiten ist ja auch leben. Gemeint sind auch sonstige Gleichgewichtshaltungen zwischen Kopfarbeit-/Handwerk, Ruhe-/Aktivzeit, Geselligkeit/Für-Sich-Sein,...und so weiter und so fort.

Der "Lebenslauf" wird im gleichnamigen Werk des Künstlers Adi Holzer ebenfalls mit einem Seiltänzer verglichen, der die Balance auf einem Drahtseil zu halten sucht. Beim Nachlesen über das Thema wurde mir bewusst: Balance ist in. Die Autoren Volker Kitz und Manuel Tusch behaupten sogar "Balance ist der neue Sex", weil sich alles zu dem Thema so gut verkauft. 

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Oh! WIE DAS FLIEßT! LOSLASSEN WILL GELERNT SEIN 

 

Das moderne Leben stellt mich manchmal vor  große Herausforderungen: Sich schnell entwickelnde Technik, sich ständig aktualisierende Nachrichten und Bilder in verschiedensten Medien, ein allwissendes Smartphone, das ständig mit neuen Updates gefüttert werden will. Da ich die regelmäßige Fütterung verabsäume, funktionieren eines Tages die Apps nicht mehr. Ein Update wird also unumgänglich. Da mein Handy jedoch mit dem neuesten Update restlos überfordert ist, muss es auf die "Werkeinstellungen zurückgesetzt werden". Jedenfalls gehen mir einige wichtige Daten verloren.

 

Die muss ich jetzt loslassen. 


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